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Zweckbefristung/Kalendermige Befristung/Manahmebefristung
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.arbeit)
    

Von einer Zweckbefristung ( 15 Abs. 2 TzBfG) spricht man, wenn die begrenzte Dauer eines Arbeitsverhltnis sich aus Art, Zweck oder Beschaffenheit des Verhltnisses ergibt und das Arbeitsverhltnis mit dem Eintritt eines bestimmten Ereignis endet. Die Beendigung tritt zwei Wochen nach Zugang der schriftlichen Mitteilung ber die Zweckerreichung ein.

Wird Zweck nicht erreicht sondern fllt fort, ist hinsichtlich der Folgen zu unterscheiden. Fllt mit dem Zweck auch gleichzeitig die Beschftigungsmglichkeit fort, ist der Fortfall wie eine Zweckerreichung zu behandeln.

Beispiel: A wird von dem Arbeitgeber B fr eine bestimmte Werbeaktion eingestellt. Das Arbeitsverhltnis ist bis zum Erreichen des Aktionsziels befristet. Nach drei Monaten kndigt der Werbekunde und die Aktion entfllt.

Fllt mit dem Zweck nur die Befristung weg, ist nicht von einer Zweckerreichung auszugehen. Hier besteht das Arbeitsverhltnis dann weiter.

Beispiel: A ist zur Vertretung der im Mutterschutz befindlichen C eingestellt worden. Als C endgltig kndig ist der Zweck seiner Befrsitung entfallen, der Arbeitsbedarf aber geblieben.

Im Gegensatz dazu steht, die kalendermige Befristung, bei der das Ende kalendermig bestimmt ist und von vornherein feststeht.

Von Manahmebefristung spricht man, wenn der Zweck die Beschftigung durch eine drittmittelfinanzierte Manahme vorgegeben wird.

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