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Zwangsmitgliedschaft in ffentlich-rechtlichen Verbnden
(staat.oeffentlich.grundrechte)
    

Die Zwangsmitgliedschaft in ffentlich-rechtlichen Krperschaften (z.B. Industrie und Handelskammern, der Studentschaft) ist ein Eingriff in Art. 2 Abs. 1 GG. Gerechtfertigt ist sie nur wenn der Verband legtitime ffentliche Aufgaben erfllt und dies zur Erreichung erforderlich und angemessen ist (BVerfGE 38, 281, 302).

Entsprechend dieser aus Art. 2 Abs. 1 GG resultierenden Beschrnkung auf das Erforderliche, hat das einzelne Mitglied einen Anspruch darauf, dass sich die Organe im Rahmen des fr ihren Auftrag Erforderlichen halten und sich nicht darber hinaus bettigen.

Auf diesen Artikel verweisen: Satzung, ffentliches Recht * Industrie und Handelskammer (IHK) * allgemeiner Studentenausschuss (AStA)