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Zugang einer Willenserklrung unter Anwesenden
(recht.zivil.materiell.at)
    

Wann eine mndliche Willenserklrung unter Anwesenden zugeht, ist nicht im Gesetz geregelt und umstritten. Nach der Vernehmungstheorie geht sie nur zu, wenn der Empfnger sie tatschlich vernimmt. Nach der eingeschrnkten Vernehmungstheorie (= Zugangstheorie) gilt die Willenserklrung aber auch dann als zugegangen, wenn der Empfnger sie zwar nicht vernimmt, die Erklrung aber vernehmbar war und der Erklrende vernnftigerweise annehmen konnte, dass der Empfnger sie vernommen hat. Das gilt auch fr den Zugang von Willenserklrungen am Telefon.

Eine schriftliche Willenserklrung gilt unter Anwesenden als zugegangen, wenn sie dem Empfnger bergeben wurde.

Auf diesen Artikel verweisen: Zugangstheorie * Zugang von Willenserklrung