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767 ZPO Vollstreckungsabwehrklage
(gesetz.zpo.buch-8.abschnitt-1)
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(1) Einwendungen, die den durch das Urteil festgestellten Anspruch selbst betreffen, sind von dem Schuldner im Wege der Klage bei dem Prozessgericht des ersten Rechtszuges geltend zu machen.

(2) Sie sind nur insoweit zulssig, als die Grnde, auf denen sie beruhen, erst nach dem Schluss der mndlichen Verhandlung, in der Einwendungen nach den Vorschriften dieses Gesetzes sptestens htten geltend gemacht werden mssen, entstanden sind und durch Einspruch nicht mehr geltend gemacht werden knnen.

(3) Der Schuldner muss in der von ihm zu erhebenden Klage alle Einwendungen geltend machen, die er zur Zeit der Erhebung der Klage geltend zu machen imstande war.

Auf diesen Artikel verweisen: materielle Rechtskraft * Titelgegenklage * Prozessvergleich * vollstreckbare Urkunde * 769 ZPO Einstweilige Anordnungen * 768 ZPO Klage gegen Vollstreckungsklausel * Vollstreckungsabwehrklage/Vollstreckungsgegenklage * 785 ZPO Vollstreckungsabwehrklage des Erben * Vollstreckungsinterne Rechtsbehelfe * 797 ZPO Verfahren bei vollstreckbaren Urkunden * 36 EGZPO * wichtige prozessuale Normen * Kostenfestsetzungsbeschluss (KfB)