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765a ZPO Vollstreckungsschutz
(gesetz.zpo.buch-8.abschnitt-1)
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(1) Auf Antrag des Schuldners kann das Vollstreckungsgericht eine Manahme der Zwangsvollstreckung ganz oder teilweise aufheben, untersagen oder einstweilen einstellen, wenn die Manahme unter voller Wrdigung des Schutzbedrfnisses des Glubigers wegen ganz besonderer Umstnde eine Hrte bedeutet, die mit den guten Sitten nicht vereinbar ist. Es ist befugt, die in 732 Abs. 2 bezeichneten Anordnungen zu erlassen. Betrifft die Manahme ein Tier, so hat das Vollstreckungsgericht bei der von ihm vorzunehmenden Abwgung die Verantwortung des Menschen fr das Tier zu bercksichtigen.

(2) Eine Manahme zur Erwirkung der Herausgabe von Sachen kann der Gerichtsvollzieher bis zur Entscheidung des Vollstreckungsgerichts, jedoch nicht lnger als eine Woche, aufschieben, wenn ihm die Voraussetzungen des Absatzes 1 Satz 1 glaubhaft gemacht werden und dem Schuldner die rechtzeitige Anrufung des Vollstreckungsgerichts nicht mglich war.

(3) In Rumungssachen ist der Antrag nach Absatz 1 sptestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Rumungstermin zu stellen, es sei denn, dass die Grnde, auf denen der Antrag beruht, erst nach diesem Zeitpunkt entstanden sind oder der Schuldner ohne sein Verschulden an einer rechtzeitigen Antragstellung gehindert war.

(4) Das Vollstreckungsgericht hebt seinen Beschluss auf Antrag auf oder ndert ihn, wenn dies mit Rcksicht auf eine nderung der Sachlage geboten ist.

(5) Die Aufhebung von Vollstreckungsmaregeln erfolgt in den Fllen des Absatzes 1 Satz 1 und des Absatzes 4 erst nach Rechtskraft des Beschlusses.

Auf diesen Artikel verweisen: Teilungsversteigerung