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331 ZPO Versumnisurteil gegen den Beklagten
(gesetz.zpo)
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(1) Beantragt der Klger gegen den im Termin zur mndlichen Verhandlung nicht erschienenen Beklagten das Versumnisurteil, so ist das tatschliche mndliche Vorbringen des Klgers als zugestanden anzunehmen. Dies gilt nicht fr Vorbringen zur Zustndigkeit des Gerichts nach 29 Abs. 2, 38.

(2) Soweit es den Klageantrag rechtfertigt, ist nach dem Antrag zu erkennen; soweit dies nicht der Fall, ist die Klage abzuweisen.

(3) Hat der Beklagte entgegen 276 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 nicht rechtzeitig angezeigt, dass er sich gegen die Klage verteidigen wolle, so trifft auf Antrag des Klgers das Gericht die Entscheidung ohne mndliche Verhandlung; dies gilt nicht, wenn die Erklrung des Beklagten noch eingeht, bevor das von den Richtern unterschriebene Urteil der Geschftsstelle bermittelt ist. Der Antrag kann schon in der Klageschrift gestellt werden. Eine Entscheidung ohne mndliche Verhandlung ist auch insoweit zulssig, als das Vorbringen des Klgers den Klageantrag in einer Nebenforderung nicht rechtfertigt, sofern der Klger vor der Entscheidung auf diese Mglichkeit hingewiesen worden ist.

Auf diesen Artikel verweisen: Klageschrift, Muster * schriftliches Vorverfahren * Versumnisurteil (VU) * Nr. 3105 VV RVG Wahrnehmung nur eines Termins ... * 700 ZPO Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid