Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
141 ZPO Anordnung des persnlichen Erscheinens
(gesetz.zpo.buch-1.abschnitt-3.titel-1)
<< >>
    

(1) Das Gericht soll das persnliche Erscheinen beider Parteien anordnen, wenn dies zur Aufklrung des Sachverhalts geboten erscheint. Ist einer Partei wegen groer Entfernung oder aus sonstigem wichtigen Grund die persnliche Wahrnehmung des Termins nicht zuzumuten, so sieht das Gericht von der Anordnung ihres Erscheinens ab.

(2) Wird das Erscheinen angeordnet, so ist die Partei von Amts wegen zu laden. Die Ladung ist der Partei selbst mitzuteilen, auch wenn sie einen Prozessbevollmchtigten bestellt hat; der Zustellung bedarf die Ladung nicht.

(3) Bleibt die Partei im Termin aus, so kann gegen sie Ordnungsgeld wie gegen einen im Vernehmungstermin nicht erschienenen Zeugen festgesetzt werden. Dies gilt nicht, wenn die Partei zur Verhandlung einen Vertreter entsendet, der zur Aufklrung des Tatbestandes in der Lage und zur Abgabe der gebotenen Erklrungen, insbesondere zu einem Vergleichsabschluss, ermchtigt ist. Die Partei ist auf die Folgen ihres Ausbleibens in der Ladung hinzuweisen.

Auf diesen Artikel verweisen: persnliches Erscheinen