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Art. 137 WRV [Religionsgesellschaft]
(gesetz.wrv)
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(1) Es besteht keine Staatskirche.

(2) Die Freiheit der Vereinigung zu Religionsgesellschaften wird gewhrleistet. Der Zusammenschlu von Religionsgesellschaften innerhalb des Reichsgebiets unterliegt keinen Beschrnkungen.

(3) Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbstndig innerhalb der Schranken des fr alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre mter ohne Mitwirkung des Staates oder der brgerlichen Gemeinde.

(4) Religionsgesellschaften erwerben die Rechtsfhigkeit nach den allgemeinen Vorschriften des brgerlichen Rechtes.

(5) 1Die Religionsgesellschaften bleiben Krperschaften des ffentlichen Rechtes, soweit sie solche bisher waren. 2Anderen Religionsgesellschaften sind auf ihren Antrag gleiche Rechte zu gewhren, wenn sie durch ihre Verfassung und die Zahl ihrer Mitglieder die Gewhr der Dauer bieten. 3Schlieen sich mehrere derartige ffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften zu einem Verbande zusammen, so ist auch dieser Verband eine ffentlich-rechtliche Krperschaft.

(6) Die Religionsgesellschaften, welche Krperschaften des ffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der brgerlichen Steuerlisten nach Magabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.

(7) Den Religionsgesellschaften werden die Vereinigungen gleichgestellt, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Weltanschauung zur Aufgabe machen.

(8) Soweit die Durchfhrung dieser Bestimmungen eine weitere Regelung erfordert, liegt diese der Landesgesetzgebung ob.

Auf diesen Artikel verweisen: Art. 140 GG