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Artikel 48 WRV
(gesetz.wrv)
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Wenn ein land die ihm nach der Reichsverfassung oder den Reichsgesetzen obliegenden Pflichten nicht erfllt, kann der Reichsprsident es dazu mit Hilfe der bewaffneten Macht anhalten.

Der Reichsprsident kann, wenn im Deutschen Reiche die ffentliche Sicherheit und Ordnung erheblich gestrt oder gefhrdet wird, die zur Wiederherstellung der ffentlichen Sicherheit und Ordnung ntigen Manahmen treffen, erforderlichenfalls mit Hilfe der bewaffneten Macht einschreiten. Zu diesem Zwecke darf er vorbergehend die in den Artikeln 114, 115, 117, 118, 123, 124 und 153 festgesetzten Grundrechte ganz oder zum Teil auer Kraft setzen.

Von allen gem Abs.1 oder Abs. 2 diese Artikels getroffenen Manahmen hat der Reichsprsident unverzglich dem Reichstag Kenntniss zu geben. Die Manahmen sind auf Verlangen des Reichstages auer Kraft zu setzen.

Bei Gefahr im Verzug kann die Landesregierung fr ihr Gebiet einstweilige Manahme der in Abs. bezeichneten Art treffen. Die Manahmen sind auf Verlangen des Reichsprsidenten oder des Reichstags auer Kraft zu setzen.

Das nhere bestimmt ein Reichsgesetz.

Auf diesen Artikel verweisen: Ausnahmezustand