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Widerspruchslsung
(recht.straf.prozess und recht.ref.straf1)
    

Mit Widerspruchlsung wird die Rechtsprechung zu 257 Abs. 2 StPO bezeichnet, dergem ein verteidigter Angeklagter nach einer an sich unverwertbaren Zeugenvernehmung, diese Rgen muss, um sich die Mglichkeit zur Revisionsrge zu erhalten. Dabei sollte der Verteidiger darauf achten, dass die Rge protokolliert wird, um sie in der Revisions beweisen zu knnen.

Beispiel: A ist wegen einer Krperverletzung angeklagt. Zeugin ist seine Verlobte. Vor der Polizei belastet sie ihn, spter in der Hauptverhandlung macht sie von ihrem Aussageverweigerungsrecht gem 52 StPO Gebrauch. Das Gericht vernimmt nun den Polizeibeamten ber die Vernehmung der Verlobten. A's Anwalt rgt dies nicht. Damit versperrt er sich den Weg, die Verwertung der entgegen 252 StPO durchgefhrten Vernehmung in der Revision erfolgreich zu rgen.

Die Rge muss bis zum Ende der Erklrungen des Angeklagten bzw. Anwalts zur Zeugenvernehmung (Zeitpunkt des 257 Abs. 1 bzw. 2 StPO) in der ersten Instanz erhoben werden. Wird die Rge nicht erhoben, kann dies in der Berufung nicht nachgeholt werden (BGH).

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