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Artikel Diskussion (2)
widerrechtliche Drohung iSv 123 BGB
(recht.zivil.materiell.at)
    

Von einer Drohung spricht man, wenn jemand ein zuknftiges bel in Aussicht stellt, auf das er Einfluss zu haben vorgibt. bel ist jeder Nachteil unabhngig von seiner Schwere.

Die Drohung ist widerrechtlich wenn das angedrohte bel (z.B. Krperverletzung) oder der Zweck (z.B. Hehlerei) widerrechtlich ist. Eine Drohung bei der ein rechtmiges bel zur Erreichung eines rechtmigen Zwecks eingesetzt wird, ist widerrechtlich, wenn die Verbindung des bels mit dem Zweck rechtswidrig ist (Mittel-Zweck-Relation). Die Mittel-Zweck-Relation ist rechtswidrig, wenn die Drohung nach Auffassung aller billig und gerecht Denkenden kein angemessenes Mittel zur Erreichung des Zwecks ist (BGHZ 25, 220). Z.B. wenn jemand unter Androhung einer rechtmigen Anzeige die Zahlung von rechtmigem Schadensersatz verlangt.

Auf diesen Artikel verweisen: 123 BGB Anfechtbarkeit wegen Tuschung oder Drohung * Wohnungszuweisung * Anfechtung wegen Tuschung oder Drohung * Anfechtung wegen Tuschung oder Drohung