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Wertpapierrechtstheorien
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.wertpapier.wechsel)
    

Kreationstheorie

Gem der Kreationstheorie gengt fr Verbindlichkeit einer Verpflichtung aus einem Wertpapier die einseitige Schaffung mittels Skripturakt. Mit der Folge, dass eine Genehmigung eines von einem beschrnkt geschftfhigen geschaffenen Wertpapiers gem 111 BGB nicht genehmigt werden kann.

Vertragstheorie

Nach der Vertragstheorie ist fr eine Verpflichtung aus einem Wertpapier der Skripturakt und ein Begebungsvertrag notwendig. Der Begebungsvertrag kommt dann durch Geben und Nehmen der Wertpapierurkunde zustande. Eine Begebung durch einenbeschrnkt geschftsfhigen kann vom gesetzlichen Vertreter gem 108, 107 BGB genehmigt werden.

Rechtsscheintheorie/modifizierte Vertragstheorie (hM)

Die Rechtsscheintheorie verlangt wie die Vertragstheorie Skriptuakt und Begebungsvertrag, lsst aber bei Fehlen des Begebungsvertrags beim gutlubigen (Zweit-) Erwerber den zurechenbar veranlassten Rechtsschein fr das Entstehen der Verbindlichkeit gengen.

Auf diesen Artikel verweisen: Blankowechsel/unbewusst unvollstndiger Wechsel * Rechtsschein