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Artikel Diskussion (2)
Werkzeugqualitt
(recht.straf.at.tut.taeterschaft.mittelbaretaeterschaft)
    

Mit "Werkzeugqualitt" wird die unterlegene Stellung des Tatmittlers bei der mittelbaren Tterschaft bezeichnet. Davon ist ausugehen, wenn der Tatmittler

  • tatbestandslos (siehe den Sirius-Fall),
  • ohne Vorsatz oder
  • rechtmig handelt oder
  • schuldunfhig ist oder aus anderen Grnden schuldlos handelt.

Ist mindestens einer dieser Umstnde gegeben kommt eine mittelbare Tterschaft in Frage. Handelt dagegen das Opfer tatbestandsmig rechtswidrig und schuldhaft bleibt grundstzlich kein Raum fr die mittelbare Tterschaft. Fr Ausnahmen siehe unter Tter hinter dem Tter.

Bei schuldunfhig oder schuldlos handelnden Tatmittlern kommt wegen des Grundsatzes der limitierten Akzessoriett auch eine Anstiftung zur Tat in Frage. Die Abgrenzung erfolgt anhand der Tatherrschaft, wer die Schuldunfhigkeit kennt und ausnutzt ist mittelbarer Tter (siehe auch unter planvoll lenkender Wille).

Auf diesen Artikel verweisen: Werkzeug isD materiellen Strafrechts * Tatmittler * mittelbare Tterschaft