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Weimarer Republik
(recht.geschichte.20)
    

Im Anschluss an den Untergang der Monarchie am 11. August 1919 gegrndete Republik, die sich in der Rechtsnachfolge des Kaiserreichs sah. Fr den bergang siehe unter Rterepublik.

Die Weimarer Republik war eine parlamentarisch demokratischer und fderativer Rechts- und Verfassungsstaat.

Die Weimarer Republik basierte auf der Weimarer Reichsverfassung (WRV). Nachdem bei der Reichstagswahl im November 1932 die demokratischen Krfte keine Mehrheit mehr erreichten kam es zu einer rechtsnationalen Koalition unter Mithilfe von Franz von Papens und Hugenbergs. In Folge wurde Hitler am 30.1.1933 durch den Reichsprsidenten Hindenburg zum Reichskanzler ernannt.

Anschlieend wurde der Reichstag durch Hindenburg aufgelst und Neuwahlen angesetzt. Trotz der massiven Versuche Gegner einzuschchtern durch Verhaftungen und Morde verfehlte die NSDAP in den Neuwahlen die 2/3-Mehrheit, so dass das Ermchtigungsgesetz nur durch erneuten Terror bzw. rechtswidrige Ausschluss von SPD und KPD Mitgliedern aus dem Parlament durchgesetzt werden konnte.

Kurz vor dem Tod Hindenburgs, betrug das Kabinett dann die Befugnisse des Reichsprsidenten auf Hitler als "Reichskanzler und Fhrer".

Letztendlich war es die die mchtige Stellung des Prsidenten in der WRV die es Hitler unter der Mitwirkung von Hindenburg ermglichte seine Diktatur zu errichten ohne die WRV formell aufheben zu mssen. Faktisch ging die Weimarer Republik 1933 unter.

Auf diesen Artikel verweisen: Reichstag * Weimarer Reichsverfassung (WRV) * Widerstandsrecht * Stinnes-Legien Abkommen * Drittes Reich/3. Reich * deutsches Recht/germanisches Recht * Hindenburg, Paul von * Republik