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12 WEG Veruerungsbeschrnkung
(gesetz.weg.teil-1.abschnitt-2 und recht.notar)
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(1) Als Inhalt des Sondereigentums kann vereinbart werden, da ein Wohnungseigentmer zur Veruerung seines Wohnungseigentums der Zustimmung anderer Wohnungseigentmer oder eines Dritten bedarf.

(2) Die Zustimmung darf nur aus einem wichtigen Grunde versagt werden. Durch Vereinbarung gem Absatz 1 kann dem Wohnungseigentmer darber hinaus fr bestimmte Flle ein Anspruch auf Erteilung der Zustimmung eingerumt werden.

(3) Ist eine Vereinbarung gem Absatz 1 getroffen, so ist eine Veruerung des Wohnungseigentums und ein Vertrag, durch den sich der Wohnungseigentmer zu einer solchen Veruerung verpflichtet, unwirksam, solange nicht die erforderliche Zustimmung erteilt ist. Einer rechtsgeschftlichen Veruerung steht eine Veruerung im Wege der Zwangsvollstreckung oder durch den Insolvenzverwalter gleich.

(4) Die Wohnungseigentmer knnen durch Stimmenmehrheit beschlieen, dass eine Veruerungsbeschrnkung gem Absatz 1 aufgehoben wird. Diese Befugnis kann durch Vereinbarung der Wohnungseigentmer nicht eingeschrnkt oder ausgeschlossen werden. Ist ein Beschluss gem Satz 1 gefasst, kann die Veruerungsbeschrnkung im Grundbuch gelscht werden. Der Bewilligung gem 19 der Grundbuchordnung bedarf es nicht, wenn der Beschluss gem Satz 1 nachgewiesen wird. Fr diesen Nachweis ist 26 Abs. 3 entsprechend anzuwenden.

Auf diesen Artikel verweisen: Unterteilung von Wohnungseigentum