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Wahlverteidiger
(recht.straf.prozess)
    

Mit Wahlverteidiger wird ein Verteidiger bezeichnet, den sich der Angeschuldigte selbst ausgewhlt hat. Legt ein Wahlverteidiger das Mandat whrend des Verfahrens nieder und handelt es sich um einen Fall der notwendigen Verteidigung, kann das Gericht ihn zum Pflichtverteidiger bestimmen.

Ein Angeklagter darf gem 137 Abs. 1 S. 2 StPO maximal drei Wahlverteidiger haben. Unterbevollmchtigte die parallel auftreten, werden dabei angerechnet.

Treten mehr Verteidiger als zugelassen auf, muss das Gericht sie ausdrcklich zurckweisen ( 146a StPO). Alle bis zur Zurckweisung vorgenommenen Handlungen bleiben aber wirksam.

Auf diesen Artikel verweisen: Pflichtverteidiger