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Wahl des Bundeskanzlers
(recht.oeffentlich.staat)
    

Die Wahl des Bundeskanzlers erfolgt zunchst nach einem Vorschlag des Bundesprsidenten, Art. 63 Abs. 1 GG.

Im 1. Wahlgang ist der Vorgeschlagene gewhlt, wenn er die Mehrheit der Mitglieder erhlt, in diesem Fall mu er vom Bundesprsidenten ernannt werden. Erhlt er sie nicht, kommt es zum Verfahren nach Art. 63 Abs. 3 GG.

In diesem Verfahren kann der Bundestag innerhalb von 14 Tagen wiederum mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen von ihm selbst vorgeschlagenen Kandidaten whlen. Dafr kann er soviele Wahlgnge ansetzen wie er innerhalb von 14 Tage kann. Kommt es innerhalb der 14. Tage aber nicht zu einer Mehrheitsentscheidung kommt es zum Verfahren nach Art. 63 Abs. 4.

In diesem letzten Verfahren kommt es noch einmal zu einer letzten Wahl. Wird der Kandidat in diesem Verfahren mit der Merhheit der Stimmen gewhlt, mu er vom Bundesprsidenten ernannt werden. Wird er nicht mit dieser Mehrheit gewhlt, so hat der Prsident die Wahl zwischen der Ernennung des Kandidaten als sog. Minderheitskanzler, oder der Auflsung des Bundestages mit der Konsequenz von Neuwahlen durch das Volk.

Auf diesen Artikel verweisen: Verantwortlichkeit der Bundesregierung * Bundeskanzlerin * Reservefunktion des Bundesprsidenten * Regierungsbildung