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Vorsatz/Dolus, Verhaltensform
(recht.straf.at)
    

Neben der kausalen Verursachung eines Erfolges ist im Strafrecht erforderlich, dass der Tter auch eine innere Beziehung zu diesem Erfolg hat, dass ihm das Delikt auch subjektiv zugerechnet werden kann. Diese innere Beziehung drckt sich entweder im Vorsatz oder in Fahrlssigkeit aus.

Gem 15 StGB ist grundstzlich nur vorstzliches Handeln strafbar. Die Strafbarkeit von Fahrlssigkeit muss im Straftatbestand ausdrcklich angeordnet werden.

Entscheidender Zeitpunkt fr das Vorliegen des Vorsatzes ist die Vornahme der tatbestandlichen Handlungen. Nachtrglicher Vorsatz (dolus subsequens), oder auch ein spteres Entfallen des Vorsatzes sind unbeachtlich.

Die Dogmatik unterscheidet folgende Erscheinungsformen des Vorsatzes:

Das Gesetz macht von dieser Aufteilung Gebrauch, indem es in verschiedenen Tatbestnden die unterschiedlichen Formen des Vorsatzes gengen lsst. Z.B.:

Die 164, 274 werden dabei entgegen ihres Wortlautes auf die Wissentlichkeit erweitert.

Zur Rolle des Vorsatz als Schuldform siehe unter Schuldform.

Auf diesen Artikel verweisen: Vorsatz, Schuldform * Allgemeines Verbrechensmerkmal * Untreue * Untreue * Betrug * Urkundenflschung * Diebstahl * Fahrlssigkeitsdelikte * Raub/Raubberfall * Mord * dolus directus 2. Grades/direkter Vorsatz * Ntigung * Ruberischer Diebstahl * Vorstzliches Begehungsdelikt, Aufbau * mens rea * Hausfriedensbruch * Steuerhinterziehung * Zueignungsabsicht, rechtswidrige * Zueignungsabsicht, rechtswidrige * Sachbeschdigung * dolus directus 1. Grades (Absicht) * Vollrausch * dolus subsequens/dolus antecedens