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Vorname/Nachname
(recht.zivil.materiell.familien)
    

Mit Vorname wird der whlbare Bestandteil des Namens eines Menschen bezeichnet. Das Bestimmungsrecht fr den Vornamen gehrt zur elterlichen Sorge ( 1616 BGB). Sind beide Eltern sorgeberechtigt und knnen Sie sich nicht einigen, entscheidet gem 1628 BGB das Familiengericht.

Bei der Auswahl des Vornamens ist das materielle Vornamensrecht zu beachten, das sich aus Gewohnheitsrecht und 1666 BGB zusammensetzt: Maximal soll ein Kind vier Vornamen haben. Unzulssig sind mit Bindestrich verbundene Vornamenkombinationen die aus mehr als zwei Namen bestehen. Der Vorname muss zum Geschlecht des Kindes passen (sog. Geschlechtsoffenkundigkeit). Bei auslndischen oder geschlechtsneutralen Vornamen ist ein zweiter geschlechtsspezifisch eindeutiger Namen hinzuzufgen. Unzulssig sind anstige, unverstndliche oder als Namen ungeeignete Bezeichnungen (wie z.B. "Moon Unit", "Stone", "Pebbles", "Verleihnix", "Windsbraut", "Woodstock", "Schrder"). Als unzulssig werden in der Regel auch Gattungsbezeichnungen, Tiernamen oder Adelstitel angesehen (siehe Palandt, 1616 Rn. 10 ff).

Bewegung in diese Regeln knnte ein Beschluss des BVerfG bringen. Dieses hat jetzt entschieden, dass Dem Recht der Eltern zur Vornamenswahl fr ihr Kind allein dort eine Grenze gesetzt werden drfe, wo seine Ausbung das Kindeswohl zu beeintrchtigen droht. Der Vorname "Anderson" war nach dieser Magabe zulssig (BVerfG Beschluss vom 3.11.2005, 1 BvR 691/03).

Mit Nachname oder Geburtsname wird der Name bezeichnet, den das Kind gem den Regeln des BGB entweder von seinen Eltern, seiner Mutter oder seinem Vater erhlt.

Eine nderung des Vornamens oder Nachnamens ist aus wichtigen Grund mglich.

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