Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Vormerkung, Schutzumfang
(recht.notar.grundstueck)
    

Die Vormerkung schtzt nur den Eigentumserwerb aufgrund des gesicherten Anspruchs. Wird das Eigentum aus einem anderen Grund erworben greift der Schutz der Vormerkung nicht.

Beispiel: A kauft von seinem Onkel O mit notarieller Beurkundung vom 10.1. eine Immobilie. Am 15.1. wird die Auflassungsvormerkung beantragt und am 16.1. eingetragen. Am 3.2. wird auf Betreiben des G, einem Glubiger des O, ein Zwangsversteigerungsvermerk eingetragen. Am 5.2. verstirbt der O und vermacht alles dem A, bevor dieser aufgrund der Urkunde vom 10.1. Eigentmer werden konnte. Damit hat der A nicht aufgrund des durch die Auflassungsvormerkung gesicherten Anspruchs erworben, er kann damit nicht die Zwangsversteigerung durch G verhindern.

Im Rahmen der Zwangsversteigerung ist zwischen dinglichen und persnlichen Glubigern zu unterscheiden. Die Auflassungsvormerkung sichert gegen alle dinglichen Glubiger deren dingliches Recht nachrangig eingetragen wurde. Ist das Recht dingliche Recht vorrangig setzt es sich gegen die Auflassungsvormerkung durch unabhngig vom Zeitpunkt der Beschlagnahme oder des Beitritts zur Zwangsversteigerung.

Betreibt ein persnlicher Glubiger aus einem Titel die Zwangsvollstreckung so kommt es auf den Zeitpunkt der Beschlagnahme bzw. des Beitritts an. Die zeitlich frhere Auflassungsvormerkung sichert den Erwerber vor allen zeitlich nachgehenden Zwangsvollstreckungsmanahmen persnlicher Glubiger, auch wenn sie einem Zwangsversteigerungsverfahren beitreten, dass vor Eintragung der Auflassungsvormerkung erffnet wurde, da insoweit die Wirkung fr den persnlichen Glubiger zu dem Zeitpunkt des Beitritts eintritt ( 27 ZVG).

Auf diesen Artikel verweisen: keine Verweise