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Unvordenklichkeit, unvordenkliche Verjhrung
(recht.zivil.materiell.at)
    

Von Unvordenklichkeit spricht man, wenn ein Zustand seit Menschengedenken besteht. Dafr gengte dem Reichsgericht, wenn Zeugen mit vierzigjhriger Lebenserfahrung sich auch aus den Erzhlungen lterer her, an nichts anderes erinnern konnten (RGZ 55, 373).

Beispiel: Die Zeugen A, B und C sagen aus, dass die Familie von Andechs schon bei ihrer Geburt das Ihnen vorgelegte Wappen gefhrt hat, und dass auch ihre Eltern ihnen dies schon erzhlt haben.

Unvordenkliche Verjhrung besteht daher bezglich Zustnden, die seit Menschengedenken bestehen. Das kanonische Recht schtzt solche Zustnde durch Unanfechtbarkeit.

Auf diesen Artikel verweisen: Wappenrecht