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Untermiete/Untermietverhltnis
(recht.zivil.materiell.schuld.bt.miete)
(engl. sublease )
    

Von Untermiete spricht man, wenn ein Hauptmieter einen Teil der gemieteten Sache (i.d.R. einer Wohnung) an einen Dritten (= Untermieter) vermietet.

Die Untermiete muss durch den Hauptvermieter genehmigt werden, 540 BGB. Auf das Untermietverhltnis sind alle Vorschriften des Mietrechts anwendbar. Wird der Hauptmieter gekndigt, entfllt damit das Untermietverhltnis nicht, der Bestand des Untermietvertrags kann auch nicht vom Bestand des Hauptmietvertrags abhngig gemacht werden ( 572 Abs. 2 BGB, siehe auch Palandt-Weidenkaff, 540 Rn. 1).

Rumung

Unabhngig davon hat der Hauptvermieter gem 564 Abs. 2 BGB auch vom Untermieter die Herausgabe der Sache verlangen (Rumung), wenn das Hauptmietverhltnis beendet ist. Dem kann der Untermieter aber gem 986 Abs. 1 S. 1 BGB alle Einwendungen entgegensetzen, die die dem Untervermieter gegenber dem Hauptmieter gegen die Rumung zustehen. Zudem ist die Rumung gem Treu und Glauben ( 242 BGB) nicht mglich, wenn Hauptvermieter und Hauptmieter den Vertrag einvernehmlich gekndigt haben um den Kndigungsschutz des Untervermieters zu umgehen (Palandt-Weidenkaff, 546 Rn. 21).

Muss der Untermieter trotz allem rumen, hat er, wenn der Untermietvertrag noch wirksam ist, Schadensersatzansprche gegen seinen Untervermieter aus 536 Abs. 3, Abs. 1 BGB (Palandt-Weidenkaff, 546 Rn. 21).

Auf diesen Artikel verweisen: Untermieter * sublease * Aftermiete