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Artikel Diskussion (2)
Unmglichkeit
(recht.zivil.materiell.schuld.at)
    

Zivilrecht/Schuldrecht

Von Unmglichkeit spricht man, wenn der Schuldner die geschuldete Leistung nicht mehr erbringen kann. Liegt Unmglichkeit vor, so wird der Schuldner von seiner Leistungspflicht befreit und der Grundsatz pacta sunt servanda begrenzt.

Theoretisch kann man die Unmglichkeit nach objektiver und subjektiver (=Unvermgen), sowie nach anfnglicher und nachtrglicher Unmglichkeit unterscheiden. Woraus sich folgende Kombinationen ergeben:

anfnglich objektive, anfnglich subjektive, nachtrglich objektive und nachtrglich subjektive.

Das Gesetz behandelt diese vier Formen seit der Schuldrechtsreform einheitlich. Sie fhren gem 275 BGB zum Freiwerden des Schuldner.

Weiterhin gibt es die:
  • wirtschaftliche Unmglichkeit, 275 Abs. 2 BGB
  • faktische Unmglichkeit

Auf diesen Artikel verweisen: Nichterfllung/Schlechterfllung * Schuldrecht allgemeiner Teil * Stckschuld/Gattungsschuld/Vorratsschuld