Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Bestimmte und unbestimmte Rechtsbegriffe
(recht.methoden und recht.ref.verw1)
    

Bestimmte Rechtsbegriffe sind solche, deren Inhalt festgelegt ist, wie z.B. bei Zahlenangaben. Die drei Jahre in 195 BGB sind z.B. eine eindeutige Angabe.

Unbestimmte Rechtsbegriffe sind dagegen solche, deren Inhalt weitgehend ungewi ist (so z.B. Bornhagen, Zumutbarkeit, S. 40).

Allerdings sind die meisten Rechtsbegriffe nur teilweise unbestimmt und haben einen sog. Begriffskern und Begriffshof.

Diese beiden Aussagen weisen auf gewisse Definitionsschwierigkeiten hin. Nachvollziehbar ist, da jeder Rechtsbegriff einen bestimmten Kern mit Fllen hat die er sicher umfasst und einen Hof, bei dem man sich streiten kann. So gehrt z.B. zu dem Kern des Begriffs "Tod" in 1922 BGB das Aufhren aller Krperfunktionen. Im unbestimmten Begriffshof liegt der Fall eines "Hirntotes" bei funktionierendem Herzen.

Bei den unbestimmten Begriffen, wie z.B. "zumutbar" gibt es diesen unstreitigen Kern entweder nicht, oder er ist sehr klein.

Weiterhin kann man die bestimmten und unbestimmten Rechtsbegriffe in normative und deskriptive Rechtsbegriffe aufteilen.

In der Klausur

In der Klausur ist es wichtig, dass man vor der Subsumtion unter den Rechtsbegriff ihn zunchst mit den Mitteln der Auslegung abstrakt definiert.

Auf diesen Artikel verweisen: Bestimmtheitsgrundsatz/Bestimmtheitsgrundsatz * Rechtsbegriffe * Beurteilungsspielraum