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Umkehrfalle, modifizierter Zugewinnausgleich
(recht.notar.familie)
    

A ist Eigentmer eines Hauses, dass er geerbt hat. Dieses soll beim Zugewinn nicht bercksichtigt werden, um zu verhindern, dass A an B aus dem Wertzuwachs des Hauses zustzlich Zugewinn zahlen muss. Es wird daher im Rahmen eines Ehevertrages nach 1408 BGB eine Modifizierung des Zugewinnausgleichs dahingehend vereinbart, dass das Haus im Anfangs und Endvermgen unbercksichtigt bleibt. Zum Stichtag der Scheidung hat das Haus einen Wertzuwachs von 50.000,- erzielt, der unbercksichtigt bleibt. Ansonsten betrgt der Zugewinn des A nur 5.000,- Der Zugewinn der B betrgt 10.000,-. Aufgrund der Hichtbercksichtigung des Hauses kommt es jetzt zu einer Ausgleichspflicht der B.

Diese vielleicht ungewollte Folge ist wird vom BGH nicht im Wege einer ergnzenden Vertragsauslegung beseitigt. D.h. hier muss ggf. ber eine Abwehrklausel nachgedacht werden.

Auf diesen Artikel verweisen: modifizierte Zugewinngemeinschaft