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berstunden/Mehrabeitsvergtung im Unterhaltsrecht
(recht.zivil.materiell.familie)
    

Der aus Mehrarbeit/berstunden erzielte Lohn ist grundstzlich bei der Berechnung des Unterhalts zugrunde zu legen. In Ausnahmefllen, kann es aber zu einer teilweisen Anrechnungsfreiheit wegen berobligatorischer Mehrarbeit kommen:

OLG Frankfurt 26.07.2011, Az. 7 UF 3/11 (25 % bleiben anrechnungsfrei): "Grundstzlich stellen berstunden- oder Mehrarbeitsvergtungen einschlielich etwaiger Zuschlge unterhaltsrechtlich zurechenbares Einkommen dar. Dies gilt uneingeschrnkt jedoch nur dann, wenn die Mehrarbeit in geringem Umfang - bis zu 10% der regulren Arbeitszeit - anfllt oder wenn sie im ausgebten Beruf blich ist (BGH, FamRZ 2004, FAMRZ Jahr 2004 Seite 186, FAMRZ Jahr 2004 187). Nach den zutreffenden und insoweit nicht angegriffenen Feststellungen im erstinstanzlichen Urteil kann der Umfang der vom Beklagten in den Jahren 2009 und 2010 geleisteten Mehrarbeit nicht mehr als geringfgig angesehen werden. In diesem Umfang ist die Mehrarbeit auch nicht als berufstypisch anzusehen. Denn der Beklagte hat bis zum Jahr 2007 im gleichen Beruf erheblich weniger Mehrarbeit erbracht. Es ist daher im Ansatz nicht zu beanstanden, dass das Familiengericht die Mehrarbeit als berobligationsmig angesehen und teilweise anrechnungsfrei gelassen hat.()"

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