Wir benutzen Cookies um Inhalte und Werbung zu personalisieren und die Seitennutzung zu analysieren. Wir teilen diese Informationen über google adsense mit unseren Werbepartnern.
logo mit Text lexexakt.de Werbung:
Artikel Diskussion (0)
Tu quoque (-Argument)
(recht.zivil.materiell.schuld und recht.zivil.materiell.methoden)
(engl. unclean hands )
    

In der Rechtswissenschaft wird das To quoque-Argument eingesetzt, um zu verhindern, dass jemand rechtmiges Verhalten gegenber jemanden einfordert, gegenber dem er sich im Zusammenhang selbst nicht rechtmig Verhalten hat.

Beispiel: Der Arbeitgeber U stellt der Arbeitnehmerin N die nicht rechtmige Frage nach einer bestehenden Schwangerschaft. Daraufhin sagt die N wahrheitswidrig aus, sie sie nicht schwanger. Als der U nach Vertragsschluss dies erfhrt will er gem 123 BGB wegen arglistiger Tuschung anfechten. Da seine Frage selbst nicht rechtmig war versagt man ihm aber die Berufung auf 123 BGB (tu quoque).

Auf diesen Artikel verweisen: keine Verweise