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Trunkenheit am Steuer/Fahren im Rausch
(recht.straf.bt und recht.oeffentlich.verwaltung.bt.strassenverkehr)
    

Trunkenheit bzw. das Fahren unter der Wirkung von beraschenden Mitteln am Steuer verstsst gegen folgende Normen:

  • BAK => 0,5: 24 a StVG, Fahrverbot
  • BAK => 0,3 und Ausfallerscheinungen und konkrete Gefhrdung: 315c StGB (relative Fahruntchtigkeit), Entzug der Fahrerlaubnis
  • BAK => 0,3 und Ausfallerscheinungen keine konkrete Gefhrdung: 316 StGB, Entzug der Fahrerlaubnis
  • BAK => 1,1: 316 StGB (absolute Fahruntchtigkeit), Entzug der Fahrlerlaubnis
  • BAK => ca. 3,0 : 323a StGB (Vollrausch), Entzug der Fahrerlaubnis

Bei THC (Cannabis) kann gem einer Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Dezember 2004 (1 BvR 2652/03) nicht mehr jeder Nachweis von THC im Blut fr eine Verurteilung nach 24 a Abs. 2 StVG ausreichen. 24 a ist verfassungskonform auszulegen. Es ist bei der Anwendung zu bercksichtigen, dass bei geringen Nachweismengen, die Fahrtchtigkeit nicht eingeschrnkt war. In der Wissenschaft wird zum Teil erst bei Konzentrationen von ber 1,0 ng/ml angenommen eine Einschrnkung angenommen. Andere gehen davon aus, dass schon ? aber auch erst ? ab einem Grenzwert von 1,0 ng/ml eine Wirkung im Sinne des 24 a StVG nicht mehr auszuschlieen sei.

Auf diesen Artikel verweisen: Entzug der Fahrerlaubnis