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transmortale/postmortale Vollmacht
(recht.notar)
    

Von einer transmortalen Vollmacht spricht man, bei einer Vollmacht die dem Bevollmchtigten zu Lebzeit erteilt wird und die ber den Tod hinaus geht. Mit dem Tod des Bevollmchtigenden vertritt er Bevollmchtigte die Erben des Bevollmchtigenden und zwar jeden Einzeln (BGH NJW 1983, 1487, 1489). Die Vollmacht sorgt dafr, dass unmittelbar nach Todeseintritt eine handlungsfhiger Bevollmchtigter alles Notwendige regeln kann ohne seine Erbenstellung nachweisen zu mssen.

Umstritten ist, ob es hier zu einer Konfusion kommt, wenn der Bevollmchtigte Alleinerbe oder Miterbe wird. In der Literatur wird mehrheitlich vertreten, dass zum einen das aus dem Schuldrecht stammende Konzept der Konfusion auf die Vollmacht nicht bertragbar ist und dass zum anderen, dass auch im Schuldrecht eine Konfusion dann nicht eintritt, wenn sie zu Rechtsnachteilen fr den Forderungsinhaber fhren wrde, was hier der Fall wre, da der Wegfall der Bevollmchtigung hier zu Rechtsnachteilen fr den Erben fhrt.

Eine Hilfslsung ist die Mglichkeit bei der Beurkundung den Bevollmchtigten sowohl als Bevollmchtigten als auch als Erben auftreten zu lassen. Aber auch das ist problematisch, da die Erbenstellung dann wiederum nachgewiesen sein msste - z.B. fr Antrge zum Grundbuchamt.

Als postmortal wird eine Vollmacht bezeichnet, die erst nach dem Tod wirksam wird, fr sie gilt ansonsten das Gleiche.

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