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Thing/Ding
(recht.geschichte.1 und recht.geschichte.14)
    

Mit Thing oder Ding wird im germanischen Recht die souverne Versammlung freie Mnner zur Entscheidung aller die Gemeinschaft betreffende Fragen bezeichnet.

Seit Karl dem Groen muss man das echte Ding und das gebotene Ding unterscheiden. Das echte Ding wurde dreimal im Jahr einberufen und bestand aus der Versammlung freier Mnner. Es entschied nur noch ber schwerwiegende Sachen. Beim gebotenen Ding entschied ein Schffenkollegium unter dem Vorsitz eines Zentenaren. Gegenstand seiner Entscheidungen waren Eilflle, wie z.B. gerichtliche Angelegenheiten von minderer Bedeutung. Man bezeichnet die Dinge dieser Zeit auch als Gaudinge oder Gaugerichte.

Ab dem 14 Jhd. wurde das gebotene Thing in der Gerichtsbarkeit nur noch von sieben stndigen Schffen wahrgenommen (Femegericht).

Auf diesen Artikel verweisen: Gaugericht/Gauding * Rachymburgen * Burding/Burrichter