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Testierfhigkeit
(recht.zivil.materiell.erb)
    

Mit Testierfhigkeit bezeichnet man die Fhigkeit ein Testament zu errichten. Dabei kann man zwischen der beschrnkten und der vollen Testierfhigkeit unterscheiden.

Die beschrnkte Testierfhigkeit tritt mit Vollendung des 16. Lebensjahres ein ( 2229 Abs. 1 BGB), diese gibt dem Minderjhrigen die Mglichkeit ein Testament durch Erklrung vor dem Notar oder durch bergabe einer offenen Schrift zu errichten. Die Errichtung eines eigenhndigen Testaments ist davon nicht umfasst ( 2247 Abs. 4 BGB).

Mit dem 18. Lebensjahr erlangt man die volle Testierfhigkeit. Damit ist auch die eigenhndige Errichtung eines Testaments mglich ( 2247 BGB).

Nicht testierfhig ist, wer wegen krankfhafter Strung der Geistesttigkeit, wegen Geistesschwche oder wegen Bewusstseinsstrungen nicht in der Lage ist, die Bedeutung einer von ihm abgegebenen Willenserklrung einzusehen und nach dieser Einsicht zu handeln ( 2229 Abs. 4 BGB).

Die Testierfhigkeit wird begrenzt durch das Pflichtteilsrecht und gewillkrten Regelungen im Erbvertrag oder gemeinschaftlichen Testament.

Auf diesen Artikel verweisen: Altersgrenzen im Recht * Altersgrenzen im Recht