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Tter
(recht.straf.at.tut.taeterschaft)
    

Tter ist grundstzlich, wer den gesetzlichen Tatbestand einer Straftat selbst verwirklicht und alle objektiven und subjektiven Merkmale in seiner Person erfllt.

Man unterscheidet bei den Erscheinungsformen der Tterschaft zwischen:

Von der Tterschaft abzugrenzen ist die Teilnahme. Die Kriterien der Abgrenzung sind umstritten:

Die subjektive Theorie (ltere Rechtsprechung) grenzt allein nach dem Willen des Tters ab. Wollte er die Tat als eigene (Tterwillen = animus auctoris), ist er Tter, wollte er die Tat als fremde frdern oder veranlassen (Teilnehmerwillen = animus socii), ist er Teilnehmer.

Nach der Lehre von der Tatherrschaft (Rechtslehre), die objektive und subjektive Merkmale kombiniert, ist Tter, wer als Zentralgestalt des Geschehens die planvoll-lenkende oder mitgestaltende Tatherrschaft besitzt. Teilnehmer ist demnach, wer ohne eigene Tatherrschaft als Randfigur des Tatgeschehens die Tat nur frdert oder veranlasst.

Eine Wahlfeststellung zwischen Tterschaft und Teilnahme ist wegen dem Unterschied im Unrechtsgehalt nicht mglich. Man geht von folgender Stufenordnung hinsichtlich der Schwere aus: Tterschaft > Anstiftung > Beihilfe. Beispiel: Ist unklar, ob jemand als Tter an einer Tat mitgewirkt hat aber sicher, dass er zumindest die Voraussetzungen eines Anstifters erfllt, so ist er in dubio pro reo als Anstifter zu verurteilen.

Auf diesen Artikel verweisen: culprit * Abgrenzung Tterschaft Teilnahme