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Synallagma/Gegenseitigkeitsverhltnis
(recht.zivil.materiell.schuld.at)
    

Mit Synallagma oder Gegenseitigkeitsverhltnis wird der Umstand bezeichnet, dass im gegenseitigen Vertrag jede Partei sich nur verpflichtet um das Recht an der anderen Hauptpflicht zu erhalten. Die beiden Pflichten bedingen sich gegenseitig. Fllt eine davon weg, ist auch die andere hinfllig.

Beispiel: A verkauft B sein Auto fr 5.000,- Damit verpflichtet sich A dem B das Auto zu bereignen und B verpflichtet sich A 5.000,- Euro zu bereignen. A ist seine Verpflichtung nur eingegangen weil er das Geld haben will, B nur weil er das Auto haben will. Kann A aus irgendeinem Grund das Auto nicht mehr bereignen, hat B auch kein Interesse mehr an der Kaufpreiszahlung.

Auf diesen Artikel verweisen: Vertrag * Austauschvertrag * Erbvertrag (lat. pactum successorium) * Unvollkommen zweiseitiger Vertrag