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Subjektivitt des Richtens
(recht.allgemein)
    

Mit Subjektivitt des Richtens bezeichnet man den Umstand, dass ein Richter, wie jeder Mensch nicht objektiv entscheidet, sondern beeinflusst wird durch seine eigenen Vorerfahrungen, Lebensumstnde, Ideale etc. Kaufmann hat daraus den Schluss gezogen: "Die Unabhngigkeit des Richters wchst in dem Mae, wie er sich seiner Abhngigkeiten bewusst wird." (Kaufmann, NJW 1988, 2582).

Beispiel: Ein Richter der selbst Kinder hat, wird ber den Verlust einer Leibesfrucht durch Gewalteinwirkung anders entscheiden, als ein kinderloser Richter.

Siehe auch Lamprecht, Rolf, Von der Subjektivitt des Richtens, DRiZ 2004, 89 ff.

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