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streitgenssische Nebenintervention
(recht.zivil.formell.prozess und recht.ref.zpo1)
    

Erstreckt sich bei einer Nebenintervention die Rechtskraft des Urteils nach den Vorschriften des brgerlichen Rechts auch auf das Rechtsverhltnis zwischen Nebenintervenient und dem Gegner (z.B. wegen 326 Abs. 2 ZPO), dann gilt der Nebenintervenient als Streitgenosse der Hauptpartei ( 69 ZPO). Ausdrcklich gilt das nicht fr die Rechtskrafterstreckung bei Rechtsnachfolge ( 265 Abs. 2 S. 3 ZPO). Die Flle der streitgenssischen Nebenintervention decken sich mit den Fllen der notwendigen Streitgenossenschaft (Oberheim, Zivilprozessrecht, Rn. 50 Fn. 75).

Das hat zur Folge, dass dem Nebenintervenienten die Befugnisse eines Streitgenossen zuerkannt werden, wodurch er allerdings nicht zu einem echten Streitgenossen wird. Der wichtigste Unterschied zur einfachen Nebenintervention liegt in der Mglichkeit der Hauptpartei zu widersprechen. Er kann z.B. ihre Gestndnisse widerrufen oder einem Verzicht bzw. Anerkenntnis widersprechen. Auch ihm ist allerdings eine Klagercknahme oder -nderung nicht mglich.

Auf diesen Artikel verweisen: Zeugenbeweis, Zivilprozess