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Strafaussetzung
(recht.straf.vollzug)
    

Aussetzung der Strafe Zur Bewhrung

Von einer Aussetzung der Strafe zur Bewhrung spricht man, wenn das Gericht von der Vollstreckung einer verhngten Freiheitsstrafe absieht. Das ist bei zeitigen Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren mglich, wenn zu erwarten ist, dass der Verurteilte sich schon die Verurteilung zur Warnung dienen lassen und knftig auch ohne die Einwirkung des Strafvollzugs keine Straftaten mehr begehen wird ( 56 StGB).

Wird der Verurteilte in der Bewhrungszeit aufgrund neuer einschlgiger Taten zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewhrung verurteilt, wird die Aussetzung der Strafe widerrufen.

Aussetzung eines Strafrests zur Bewhrung

Von einer Strafaussetzung zur Bewhrung spricht man auch, wenn gem 57 StGB der Rest einer zeitigen Freiheitsstrafe auf Bewhrung ausgesetzt wird. Voraussetzung ist, dass 2/3 oder mindestens zwei Monate der Strafe verbt sind, dies mit dem Sicherheitsinteresse der Allgemeinheit vereinbart werden kann und der Verurteilte zustimmt.

Auf diesen Artikel verweisen: Entlassung, vorlufige * bedingter Straferlass