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233 StPO
(gesetz.stpo)
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(1) Der Angeklagte kann auf seinen Antrag von der Verpflichtung zum Erscheinen in der Hauptverhandlung entbunden werden, wenn nur Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten, Geldstrafe bis zu einhundertachtzig Tagesstzen, Verwarnung mit Strafvorbehalt, Fahrverbot, Verfall, Einziehung, Vernichtung oder Unbrauchbarmachung, allein oder nebeneinander, zu erwarten ist. Eine hhere Strafe oder eine Maregel der Besserung und Sicherung darf in seiner Abwesenheit nicht verhngt werden. Die Entziehung der Fahrerlaubnis ist zulssig.

(2) Wird der Angeklagte von der Verpflichtung zum Erscheinen in der Hauptverhandlung entbunden, so mu er durch einen beauftragten oder ersuchten Richter ber die Anklage vernommen werden. Dabei wird er ber die bei Verhandlung in seiner Abwesenheit zulssigen Rechtsfolgen belehrt sowie befragt, ob er seinen Antrag auf Befreiung vom Erscheinen in der Hauptverhandlung aufrechterhalte.

(3) Von dem zum Zweck der Vernehmung anberaumten Termin sind die Staatsanwaltschaft und der Verteidiger zu benachrichtigen; ihrer Anwesenheit bei der Vernehmung bedarf es nicht. Das Protokoll ber die Vernehmung ist in der Hauptverhandlung zu verlesen.

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