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136 StPO
(gesetz.stpo)
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(1) Bei Beginn der ersten Vernehmung ist dem Beschuldigten zu erffnen, welche Tat ihm zu Last gelegt wird und welche Strafvorschriften in Betracht kommen. Er ist darauf hinzuweisen, da es ihm nach dem Gesetz freistehe, sich zu der Beschuldigung zu uern oder nicht zur Sache auszusagen und jederzeit, auch schon vor seiner Vernehmung, einen von ihm zu whlenden Verteidiger zu befragen. Er ist ferner darber zu belehren, da er zu seiner Entlastung einzelne Beweiserhebungen beantragen kann. In geeigneten Fllen soll der Beschuldigte auch darauf, dass er sich schriftlich uern kann, sowie auf die Mglichkeit eines Tter-Opfer-Ausgleichs hingewiesen werden.

(2) Die Vernehmung soll dem Beschuldigten Gelegenheit geben, die gegen ihn vorliegenden Verdachtsgrnde zu beseitigen und die zu seinen Gunsten sprechenden Tatsachen geltend zu machen.

(3) Bei der ersten Vernehmung des Beschuldigten ist zugleich auf die Ermittlung seiner persnlichen Verhltnisse Bedacht zu nehmen.

Auf diesen Artikel verweisen: Beschuldigtenvernehmung * Beweisverwertungsverbote, StPO