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291 StGB Wucher
(gesetz.stgb)
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(1) Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermgen oder die erhebliche Willensschwche eines anderen dadurch ausbeutet, da er sich oder einem Dritten

  1. fr die Vermietung von Rumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen,
  2. fr die Gewhrung eines Kredits,
  3. fr eine sonstige Leistung oder
  4. fr die Vermittlung einer der vorbezeichneten Leistungen

Vermgensvorteile versprechen oder gewhren lt, die in einem aufflligen Miverhltnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wirken mehrere Personen als Leistende, Vermittler oder in anderer Weise mit und ergibt sich dadurch ein aufflliges Miverhltnis zwischen smtlichen Vermgensvorteilen und smtlichen Gegenleistungen, so gilt Satz 1 fr jeden, der die Zwangslage oder sonstige Schwche des anderen fr sich oder einen Dritten zur Erzielung eines bermigen Vermgensvorteils ausnutzt.

(2) In besonders schweren Fllen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Tter

  1. durch die Tat den anderen in wirtschaftliche Not bringt,
  2. die Tat gewerbsmig begeht,
  3. sich durch Wechsel wucherische Vermgensvorteile versprechen lt.

Auf diesen Artikel verweisen: Lohnwucher/Gehaltswucher