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77 StGB Antragsberechtigte
(gesetz.stgb)
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(1) Ist die Tat nur auf Antrag verfolgbar, so kann, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, der Verletzte den Antrag stellen.

(2) Stirbt der Verletzte, so geht sein Antragsrecht in den Fllen, die das Gesetz bestimmt, auf den Ehegatten, den Lebenspartner und die Kinder ber. Hat der Verletzte weder einen Ehegatten, oder einen Lebenspartner noch Kinder hinterlassen oder sind sie vor Ablauf der Antragsfrist gestorben, so geht das Antragsrecht auf die Eltern und, wenn auch sie vor Ablauf der Antragsfrist gestorben sind, auf die Geschwister und die Enkel ber. Ist ein Angehriger an der Tat beteiligt oder ist seine Verwandtschaft erloschen, so scheidet er bei dem bergang des Antragsrechts aus. Das Antragsrecht geht nicht ber, wenn die Verfolgung dem erklrten Willen des Verletzten widerspricht.

(3) Ist der Antragsberechtigte geschftsunfhig oder beschrnkt geschftsfhig, so knnen der gesetzliche Vertreter in den persnlichen Angelegenheiten und derjenige, dem die Sorge fr die Person des Antragsberechtigten zusteht, den Antrag stellen.

(4) Sind mehrere antragsberechtigt, so kann jeder den Antrag selbstndig stellen.

Auf diesen Artikel verweisen: wichtige Normen im Strafrecht