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69 StGB Entziehung der Fahrerlaubnis
(gesetz.stgb)
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(1) Wird jemand wegen einer rechtswidrigen Tat, die er bei oder im Zusammenhang mit dem Fhren eines Kraftfahrzeugs oder unter Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugfhrers begangen hat, verurteilt oder nur deshalb nicht verurteilt, weil seine Schuldunfhigkeit erwiesen oder nicht auszuschlieen ist, so entzieht ihm das Gericht die Fahrerlaubnis, wenn sich aus der Tat ergibt, da er zum Fhren von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist. Einer weiteren Prfung nach 62 bedarf es nicht.

(2) Ist die rechtswidrige Tat in den Fllen des Absatzes 1 ein Vergehen

  1. der Gefhrdung des Straenverkehrs ( 315c),
  2. der Trunkenheit im Verkehr ( 316),
  3. des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ( 142), obwohl der Tter wei oder wissen kann, da bei dem Unfall ein Mensch gettet oder nicht unerheblich verletzt worden oder an fremden Sachen bedeutender Schaden entstanden ist, oder
  4. des Vollrausches ( 323a), der sich auf eine der Taten nach den Nummern 1 bis 3 bezieht,

so ist der Tter in der Regel als ungeeignet zum Fhren von Kraftfahrzeugen anzusehen.

(3) Die Fahrerlaubnis erlischt mit der Rechtskraft des Urteils. Ein von einer deutschen Behrde ausgestellter Fhrerschein wird im Urteil eingezogen.

Auf diesen Artikel verweisen: Fahrverbot