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46 StGB Grundstze der Strafzumessung
(recht.)
    

(1) Die Schuld des Tters ist Grundlage fr die Zumessung der Strafe. Die Wirkungen, die von der Strafe fr das knftige Leben des Tters in der Gesellschaft zu erwarten sind, sind zu bercksichtigen.

(2) Bei der Zumessung wgt das Gericht die Umstnde, die fr und gegen den Tter sprechen, gegeneinander ab. Dabei kommen namentlich in Betracht:

die Beweggrnde und die Ziele des Tters,
die Gesinnung, die aus der Tat spricht, und der bei der Tat aufgewendete Wille,
das Ma der Pflichtwidrigkeit,
die Art der Ausfhrung und die verschuldeten Auswirkungen der Tat,
das Vorleben des Tters, seine persnlichen und wirtschaftlichen Verhltnisse sowie
sein Verhalten nach der Tat, besonders sein Bemhen, den Schaden wiedergutzumachen, sowie das Bemhen des Tters, einen Ausgleich mit dem Verletzten zu erreichen.

(3) Umstnde, die schon Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes sind, drfen nicht bercksichtigt werden.

Auf diesen Artikel verweisen: Strafma/Strafzumessung