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Stellvertretung, Wissenzurechnung
(recht.zivil.materiell.at.stellvertretung)
    

Hat der Vertreter aber auf nach bestimmter Weisung des Vertretenen gehandelt, so kann der Vertrene sich bei eigenem Wissen nicht auf das Nichtwissen des Vertreters berufen ( 166 Abs. 2 BGB).

Beispiel: A, der weiss dass B ein Bild zum Verkauf anbietet, das ihm von D nur geliehen wurde, schickt V, der von nichts weiss, als Vertreter los um dieses Bild zu kaufen. V ttigt das Geschft im Namen des A und bergibt das Bild A. Hier kommt es darauf an, ob A das Eigentum am Bild gutglubig vom Nichtberechtigten B gem 932 BGB erworben hat. Im guten Glauben bezglich der Eigentmerstellung befand sich aber nur V. A wusste, dass das B nicht berechtigt war. Daher kann er sich gem 166 Abs. 2 BGB nicht auf das Nichtwissen des V berufen. Entsprechend kann D als Eigentmer das Bild herausverlangen ( 985 BGB).

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