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Stellvertretung, Willenserklrung
(recht.zivil.materiell.at.stellvertretung)
    

Von einer eigenen Willenserklrung des Vertreters spricht man, wenn er die Erklrung selbst fasst und nicht nur eine fremde Erklrung berbringt. Im letzteren Fall liegt eine Botenschaft vor. Bei der praktischen Abgrenzung kommt es allein auf das uere Erscheinungsbild an. Entscheidend ist, dass der Vertreter durch die Erlrung klar macht, dass es sich um eine eigene Erklrung handelt. Das ist z.B. der Fall, wenn er sagt "Ich kaufe dieses Bild fr M" aber nicht wenn er erklrt "M sagt, dass er dieses Bild kaufen mchte".

Von Bedeutung ist diese Abgrenzung vor allen Dingen fr die Anfechtung wegen Irrtums. Beim Boten kommt es auf die Willensbildung des Hintermannes an, whrend es beim Vertreter auf dessen Willensbildung ankommt.

Auf diesen Artikel verweisen: Stellvertretung, Voraussetzungen