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Spekulationsfrist/Spekulationssteuer
(recht.oeffentlich.steuer und recht.zivil.materiell.familie.zugewinn)
    

Mit Spekulationssteuer wird umgangssprachlich die Unterwerfung privater Veruerungsgewinne (Anschaffungskosten - Erls), die bei einem Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist entstehen, unter die Einkommensteuer bezeichnet.

Auch eibe Schuldbernahne im Gegenzug fr die Hausbertragung stellt eine Gegenleistun da, die ggf. zum Anfall von Einkommenssteuer fhrt,

Dabei betrgt die Spekulationsfrist fr Grundstcke und Rechten die den Vorschriften ber Grundstcke unterliegen (z.B . Erbbaurecht 10 Jahre, bei anderen grundstzlich Wirtschaftsgtern 1 Jahr ( 23 EStG).

Beispiel: E kauft fr Ihren Sohn S eine Einzimmerwohnung an dessen neuen Studienort in Bonn fr 50.000,- Euro. Als das Studium scheitert, weil S nach zwei Jahren das Studium abbricht, vermietet sie an andere Studenten. Nach weiteren 4 Jahren braucht E Geld, sie verkauft die Wohnung fr 60.000,-. Der Gewinn aus dieser Veruerung muss von E als Einkommen versteuert werden.

Fr selbtsgenutzte Immobilien gibt es Ausnahmen, deren Vorliegen aber genau geprft werden muss. Insbesondere im Familienrecht ist zu beachten, dass der nicht im Haus wohnende im Rahmen der Spekulationsfrist einen Gewinn aus der Hausbertragung an den anderen Gatten versteuern muss.

Unentgeltlicher Erwerb

Bei unentgeltlichem Erwerb (z.B. Schenkung, Erbschaft) fhrt der Erwerber due Spekulationsfrist fort, d.h. er wird hinsichtlich der Spekulationsfrist wie der Veruerer behandelt.

Beispiel: L erwirbt 2005 ein Haus und verstirbt 2010. Sein Erbe E fhrt die Spekulationsfrist fort und kann das Haus 2015 ohne spekulationssteuer verkaufen.

Auf diesen Artikel verweisen: Gterstandsschaukel/Zugewinnschaukel