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Schwere der Tat i.S.v. 140 StPO
(recht.straf.prozess)
    

Eine Schwere der Tat liegt vor, bei einer erwarteten Strafe von mindestens einem Jahr (Meyer-Goner, StPO, 140 Rn. 23). Bei Ermittlung der Straferwartung sind auch parallel oder vorher gefhrte Verfahren zu bercksichtigen, die das Strafma beeinflussen knnen.

Beispiel: A ist nicht vorbestraft und wegen einer einfach gelagerten Krperverletzung angeklagt. In weiterem Verfahren wird gegen A wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt. Hier droht dem A wegen des zweiten Verfahrens eine Gesamtstrafe von mehr als einem Jahr. Entsprechend ist hier schon im ersten Verfahren wegen der zu erwartenden Strafe ein Fall der notwendigen Verteidigung gegeben.

Auf diesen Artikel verweisen: 140 StPO