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Schweigen im Zivilrecht
(recht.zivil.materiell.at)
    

Unttiges Schweigen kann gem BGB grundstzlich nicht als Willenserklrung ausgelegt werden, d.h. schweigt jemand auf ein Angebot liegt darin eine Ablehnung. Etwas anderes gilt im brgerlichen Recht aber, wenn das Gesetz es anordnet (z.B. bei der Annahme der Schenkung gem 516 Abs. 2) oder die Parteien Schweigen als Willenserklrung vereinbart haben.

Auch im Handelsrecht gibt es Abweichungen, hier gilt z.B. das Schweigen auf ein kaufmnnisches Besttigungsschreiben gewohnheitsrechtlich als Zustimmung. Weiterhin normiert 362 Abs. 1 HGB die Wirkung von Schweigen als Annahme eines Vertragsangebotes.

Vom Unttigen Schweigen ist die konkludente Willenserklrung zu unterscheiden, bei der der Erklrende stillschweigend schlssig handelt.

Auf diesen Artikel verweisen: Willenserklrung