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Schlsselgewalt
(recht.zivil.materiell.familien und recht.geschichte.19 und recht.geschichte.20)
    

Mit Schlsselgewalt wurde frher die beschrnkte Vertretungsbefugnis der Ehefrau fr den Ehemann "im Rahmen ihres huslichen Wirkungskreises" bezeichnet. Mittlerweile wird damit die Erstreckung der Wirkung von Geschften zur Deckung des Lebenbedarfs durch einen Partner auf den anderen Partner bezeichnet ( 1357 Abs. 1 BGB).

Beispiel: Der Ehemann B kauft bei einem ihm bekannten Bcker am Vorabend noch schnell ein Brot und Backwaren fr 10,- Euro ein - hat aber kein Geld dabei. Der Bcker akzeptiert das Versprechen, dass die Rechnung beim nchsten mal bezahlt werde. Als die Ehefrau am nchsten Tag kommt, verlangt der Bcker von ihr das Geld. Dies kann er, da gem 1357 Abs. 1 BGB nicht nur der Ehemann, sondern auch die Frau durch den Vertrag verpflichtet wurde.

Die Schlsselgewalt endet, wenn die Ehegatten dauerhaft getrennt leben.

Auf diesen Artikel verweisen: Ehe/Ehewirkungen * Stellvertretung, Vertretungsmacht