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Schenkung
(recht.zivil.materiell.schuld.bt)
    

Die Schenkung ist ein im 2. Buch des BGB geregelter Vertrag. Definiert wird die Schenkung als Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermgen einen anderen bereichert, und beide Teile (Schenker und Beschenkter) darber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgen soll ( 516 BGB).

Ein Schenkungsvertrag bedarf zur Wirksamkeit der notariellen Beurkundung (zum Sinn dieser Vorschrift siehe unter Formvorschriften). Fehlt es an einer notariellen Beurkundung ist der Schenkungsvertrag grundstzlich unwirksam.

Beispiel: B feiert seinen 18. Geburtstag. Sein Vater A besucht ihn und verspricht ihm als Geschenk einen neuen VW Golf IV. Hlt A sein Versprechen nicht, hat B keine Mglichkeit den Wagen einzufordern.

Wird ein formlos geschlossener Schenkungsvertrag aber vollzogen (d.h. z.B. der Schenkungsgegenstand bereignet) wird der Formmangel dadurch geheilt ( 518 BGB).

Beispiel: B feiert seinen 18. Geburtstag. Sein Vater A besucht ihn und verspricht ihm als Geschenk einen neuen VW Golf IV. Am nchsten Tag bergibt A dem B den Wagen einschlielich Schsseln und Papieren. A kann den Wagen jetzt nicht mehr zurck verlangen.

Eine Schenkung kann unter Auflagen erfolgen ( 525 BGB). Bei grobem Undank kann eine Schenkung widerrufen werden ( 530 BGB) und bei Verarmung des Schenkers kann die Schenkung zurckgefordert werden ( 528 BGB).

Auf diesen Artikel verweisen: einseitig verpflichtender Vertrag * Handschenkung * Austauschvertrag * animus donandi * unbenannte Zuwendungen * Schuldrecht besonderer Teil