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15 RVG Abgeltungsbereich der Gebhren
(gesetz.rvg.abschnitt-2)
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(1) Die Gebhren entgelten, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, die gesamte Ttigkeit des Rechtsanwalts vom Auftrag bis zur Erledigung der Angelegenheit.

(2) Der Rechtsanwalt kann die Gebhren in derselben Angelegenheit nur einmal fordern. In gerichtlichen Verfahren kann er die Gebhren in jedem Rechtszug fordern.

(3) Sind fr Teile des Gegenstands verschiedene Gebhrenstze anzuwenden, entstehen fr die Teile gesondert berechnete Gebhren, jedoch nicht mehr als die aus dem Gesamtbetrag der Wertteile nach dem hchsten Gebhrensatz berechnete Gebhr.

(4) Auf bereits entstandene Gebhren ist es, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt, ohne Einfluss, wenn sich die Angelegenheit vorzeitig erledigt oder der Auftrag endigt, bevor die Angelegenheit erledigt ist.

(5) Wird der Rechtsanwalt, nachdem er in einer Angelegenheit ttig geworden ist, beauftragt, in derselben Angelegenheit weiter ttig zu werden, erhlt er nicht mehr an Gebhren, als er erhalten wrde, wenn er von vornherein hiermit beauftragt worden wre. Ist der frhere Auftrag seit mehr als zwei Kalenderjahren erledigt, gilt die weitere Ttigkeit als neue Angelegenheit und in diesem Gesetz bestimmte Anrechnungen von Gebhren entfallen.

(6) Ist der Rechtsanwalt nur mit einzelnen Handlungen beauftragt, erhlt er nicht mehr an Gebhren als der mit der gesamten Angelegenheit beauftragte Rechtsanwalt fr die gleiche Ttigkeit erhalten wrde.

Auf diesen Artikel verweisen: Prozessdifferenzgebhr/Gebhren bei Mehrvergleich